Rosenmontag 2017

Allgemeines

Der Rosenmontag gehört mit dem Faschingsdienstag zu den beiden letzten Tagen der Faschingszeit und ist in vielen Regionen der Höhepunkt des Karnevals. Das Datum des Festtages wird vom Aschermittwoch bestimmt, der wiederum von Ostern abhängt. Der Rosenmontag 2017 fällt daher auf Montag, den 27. Februar 2017.

Trotz seiner großen Bedeutung im Fasching ist der Rosenmontag weltweit in nur wenigen Regionen ein gesetzlicher Feiertag. Insbesondere ist er kein Feiertag in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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Wo ist der Rosenmontag 2017 ein Feiertag?*

In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist der Rosenmontag 2017 kein gesetzlicher Feiertag. In Karnevalhochburgen wie Düsseldorf, Köln und Mainz aber auch in anderen Regionen, in denen der letzte Montag des Karnevals traditionell groß gefeiert wird, geben aber viele Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern am 27. Februar 2017 arbeitsfrei, um am Faschingstreiben teilnehmen zu können.

Wo ist Feiertag?

In einigen lateinamerikanischen Staaten ist der vorletzte Tag des Karnevals dagegen ein nationaler Feiertag, z. B. in Argentinien, Ecuador, Panama und Venezuela. Trotz der großen Bedeutung des Karnevals in Brasilien, ist der Tag nur in wenigen brasilianischen Regionen offiziell arbeitsfrei.

Ist am 27. Februar schulfrei?*

In einigen deutschen Bundesländern sind am 27. Februar 2017 Winterferien, dort also ist am Rosenmontag 2017 schulfrei. Im Jahr 2017 gilt dies für Bayern und das Saarland.

Wann ist Rosenmontag 2017?

Der Rosenmontag gehört zu den Feiertagen, deren Datum von Ostern abhängt und somit jährlich variiert. Als vorletzter Tag vor dem Aschermittwoch fällt er immer auf den 48. Tag vor dem Ostersonntag. Der Rosenmontag 2017 ist daher Montag, der 27. Februar 2017. Und wann wird in den folgenden Jahren 2018 & 2019 gefeiert?

Rosenmontag 2017: Montag, 27. Februar 2017
: Montag, 12. Februar 2018
Rosenmontag 2019: Montag, 4. März 2019

Die Termine weiterer Feiertage im Jahr 2017 finden Sie in der Liste der Feiertage in Deutschland 2017 sowie der Feiertage in Österreich 2017.

Bräuche

Der Rosenmontag ist ganz besonders bekannt für die Rosenmontagsumzüge des rheinischen Karnevals sowie die Umzüge der schwäbisch-alemannischen Fastnacht. Die größten Umzüge am letzten Montag des Karnevals gibt es dabei in Köln, Mainz und Düsseldorf. Die Karnevalsvereine des rheinischen Karnevals ziehen dabei mit Kappen, Tanzgruppen sowie Prunk- und Motivwagen durch die Straßen. In der schwäbisch-alemannischen Fastnacht sind die teilnehmenden Narren meist als Hexen oder Dämonen verkleidet.Rosenmontag 2017 in Ulm

Die ersten Rosenmontagszüge, damals einfach nur Karnevalszüge genannt, wurden bereits Anfang des 19. Jahrhunderts organisiert. Den ersten Umzug kann dabei die Stadt Köln für sich verzeichnen; er fand am 10. Februar 1823 statt. Es folgten Rosenmontagszüge in Düsseldorf ab dem Jahr 1825 und beispielsweise in Mainz ab 1838.

Namensherkunft

Zur Herkunft des Namens des letzten Montags im Karneval gibt es verschiedene Theorien.

Eine besagt, das der Rosenmontag nach dem Rosensonntag vier Wochen nach dem Karnevalsende benannt ist. Jener Sonntag, auch Laetare genannt, hat seinen Namen wiederum von dem Brauch, dass der Papst an diesem Tag einer verdienten Persönlichkeit eine gesegnete goldene Rose übergab.

Das Deutsche Wörterbuch der Gebrüder Grimm sieht den Namensursprung dagegen im rasenden Montag, also Rasenmontag.

In einigen deutschsprachigen Regionen sind auch andere Bezeichnungen für den letzten Montag der Karnevalszeit in Verwendung. In der Schweiz, ganz besonders im Raum Luzern wird der Tag Güdis-Mäntig genannt; in der schwäbisch-allemannischen Fastnacht ist der Begriff Fasnetsmontag gebräuchlich.

*) Alle Angaben ohne Gewähr. Siehe auch Haftungsausschluss.

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